Von Duisburg-Rheinhausen nach Estland – und neue Kontakte bis nach Georgien: Das Willy-Brandt-Berufskolleg baut seine internationale Vernetzung aus. Drei Lehrkräfte nutzten das europäische Förderprogramm Erasmus+, um Einblicke in die estnische Berufsbildung zu gewinnen, sich über den Einsatz künstlicher Intelligenz im Unterricht auszutauschen und neue internationale Kontakte zu knüpfen.
Annekatrin Herriger, Maria Cinque und Tobias Bogedain besuchten dazu das Berufsbildungszentrum Valgamaa Kutseõppekeskus in Valga. Im Rahmen eines sogenannten Job Shadowings hospitierten sie im Unterricht und tauschten sich mit dem estnischen Kollegium über moderne Lehr- und Lernmethoden aus.
Besonders interessant war der Austausch mit einer Lehrkraft, die an der estnischen Schule eigens für Fragen rund um künstliche Intelligenz zuständig ist. Sie unterstützt sowohl das Kollegium als auch die Schülerinnen und Schüler beim Einsatz von KI im Schulalltag. Diese besondere Funktion bot Anlass, über unterschiedliche Ansätze im Umgang mit KI und die jeweiligen Schulsysteme zu diskutieren.
Auch über Estland hinaus entstanden neue Kontakte: Bei einem gemeinsamen Abendessen, das von georgischen Schülerinnen und Schülern aus dem Gastronomiebereich zubereitet wurde, kamen die WBBK-Lehrkräfte mit Vertretern der georgischen Bildungseinrichtungen LEPL Akhali TALGA-Kobuleti und LEPL College „Black Sea“ ins Gespräch. Dabei wurden erste Möglichkeiten einer zukünftigen Zusammenarbeit ausgelotet.
Die internationale Vernetzung des WBBK wächst damit weiter. Auch die bestehende Kooperation mit dem Berufskolleg ISIS Europa in Pomigliano d’Arco bei Neapel wird in diesem Jahr fortgesetzt. Bereits bei einem früheren Austausch konnte die Oberstufe der Fachoberschule Metalltechnik das italienische Schulleben kennenlernen und internationale Freundschaften knüpfen.
Mit den bestehenden Verbindungen nach Italien und den neuen Kontakten nach Estland und Georgien schafft das WBBK weitere Perspektiven für internationale Begegnungen und fachlichen Austausch.



