Im Religionsunterricht hatten die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule die Gelegenheit, sich mit zwei jüdischen Ehrenamtlichen des Projektes „Meet a Jew“ auszutauschen. Meet a Jew ist ein Projekt des Zentralrats der Juden in Deutschland (www.meetajew.de).
Vor der Begegnung haben sich die Schülerinnen und Schüler vorbereitet, indem sie eigene Fragen aufschrieben und im Unterricht grundlegendes Wissen über das Judentum erlernt haben. Anna und Lea, zwei junge Studentinnen, erzählten aus ihrem Leben und beantworteten die Fragen der Schülerinnen und Schüler. Mit ihrer offenen und freundlichen Art schufen sie eine angenehme Gesprächsatmosphäre.
Die Begegnung war für alle Teilnehmenden bereichernd und emotional. Besonders schön waren die Geschichten von Anna und Lea über ihre liebsten jüdischen Feiertage und Traditionen. Erschreckend war zu hören, dass viele jüdische Kinder und Erwachsene oft nicht sagen, dass sie jüdisch sind, aus Angst vor Anfeindungen.
Diese Erfahrungen zeigen, wie wichtig der Austausch ist, um wertvolle Einblicke zu gewinnen und ein friedliches Miteinander zu fördern. Ein herzlicher Dank geht an alle, die diese Begegnung ermöglicht haben. Das WBBK ist seit Jahren Teil des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und möchte mit dieser Aktion seine Haltung gegen Rassismus stärken. Die Schulgemeinschaft hat sich klar gegen Diskriminierung, Mobbing und Gewalt ausgesprochen. Es wurden kreative Beiträge eingereicht, und die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Engagement für diese Themen.
Das Willy-Brandt-Berufskolleg bietet eine Vielzahl von Abschlüssen an, angefangen vom Ersten Schulabschluss bis zur vollen Fachhochschulreife. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich noch für ausgewählte Bildungsgänge anmelden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage: www.wbbk.de.